Vegan und fertig in 10 Minuten, mit Zutaten, Schritten und dem passenden Haferdrink-Typ. Das Rezept ergibt 1 Portion.
Porridge mit Haferdrink ist Hafer in Hafer und das ist kein Nachteil. Der Drink bringt dieselbe leichte Süße mit, die die Flocken beim Kochen entwickeln und wird dabei nicht so schnell dick wie Kuhmilch, weil sein Eiweißanteil gering ist. Das Ergebnis ist ein Porridge, der cremig bleibt statt zu gelieren. Welcher Drink? Ein Naturdrink passt immer. Wer den Porridge süßt, nimmt lieber einen zuckerfreien Drink, sonst wird es doppelt süß. Barista-Drinks bringen mehr Fett mit, das macht den Porridge samtiger, kostet aber unnötig.
Zutaten
- 50 g zarte Haferflocken
- 250 ml Haferdrink
- 1 Prise Salz
- optional: 1 TL Ahornsirup, Zimt, Banane, Beeren, Nüsse

Zubereitung
- Flocken anrösten Haferflocken in einem kleinen Topf ohne Fett 1 Minute bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie leicht duften. Das gibt Tiefe und verhindert den rohen Mehlgeschmack.
- Aufgießen Haferdrink und Salz dazugeben, einmal aufkochen lassen und dann die Hitze auf klein stellen.
- Rühren 5 bis 7 Minuten köcheln lassen und dabei häufig rühren, vor allem am Boden. Wer nicht rührt, bekommt Kruste. Wenn es zu dick wird, ein Schuss Haferdrink dazu.
- Ruhen lassen Topf vom Herd nehmen, Deckel drauf, 2 Minuten warten. Der Porridge zieht nach und wird cremiger. Dann mit Toppings servieren.
Tipps. Kalt gestartet, also Flocken und Drink zusammen in den kalten Topf, wird der Porridge sämiger. Warm gestartet mit gerösteten Flocken bleibt er körniger. Beides ist richtig. Reste halten sich zwei Tage im Kühlschrank und werden mit etwas Haferdrink wieder locker.
Abwandlungen
Statt Ahornsirup passt ein zerdrückter Apfel, der beim Kochen mitzieht und den Brei ohne Zucker süßt. Wer es cremiger mag, ersetzt fünfzig Milliliter Haferdrink durch pflanzlichen Joghurt, der erst nach dem Herd untergerührt wird. Für die herzhafte Variante lässt du Sirup und Zimt weg, nimmst zuckerfreien Drink und rührst am Ende Miso, Sesam und Frühlingszwiebeln unter.
Aufbewahren und vorbereiten
Porridge lässt sich am Vorabend kochen und kalt stellen, er wird dabei fest. Am Morgen mit einem Schuss Haferdrink im Topf oder in der Mikrowelle wieder aufrühren, dann ist die Konsistenz wie frisch. Im Kühlschrank hält er zwei Tage, einfrieren lohnt sich nicht, weil die Stärke wässrig wird.
Wenn etwas schiefgeht
Klumpen entstehen, wenn die Flocken in kochende Flüssigkeit fallen. Immer kalt ansetzen und erst dann erhitzen. Wird der Brei zu fest, kommt ein Schuss Drink dazu, wird er zu dünn, hilft eine Minute mehr auf kleiner Flamme. Setzt sich am Boden etwas an, war die Hitze zu hoch.
Häufige Fragen
Welcher Haferdrink passt am besten?
Ein Naturdrink, weil seine Süße den Brei trägt. Ein zuckerfreier Drink funktioniert auch, dann schmeckt der Porridge deutlich herber und braucht Obst oder Sirup. Barista-Drink ist Verschwendung, sein Fett spielt hier keine Rolle.
Zarte oder kernige Flocken?
Zarte Flocken werden in fünf Minuten cremig, kernige brauchen zehn und behalten Biss. Für Kinder und für den schnellen Morgen sind zarte die bessere Wahl.
Kann ich Porridge ohne Kochen machen?
Ja, dann heißt er Overnight Oats. Flocken und Drink im Verhältnis eins zu zwei über Nacht in den Kühlschrank stellen, das Ergebnis ist kühl und fester.
Welcher Haferdrink passt
Für dieses Rezept empfehlen wir: Naturdrink oder zuckerfrei. Welche Produkte das sind, zeigt der Produktfinder, wo du nach Merkmalen wie zuckerfrei, Barista oder Bio filtern kannst. Warum ein Naturdrink süß schmeckt und ein zuckerfreier nicht, steht im Ratgeber Warum Haferdrink süß schmeckt.